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Gewohnheiten ändern: 5 Schritte, die dir helfen!

Aktualisiert: 17. Dez 2019

Jeder Mensch hat das Bedürfnis sich weiterzuentwickeln. Verstehen Sie mich nicht falsch - selbstverständlich ist es auch wichtig wertzuschätzen was man (erreicht) hat. Wie bei so Vielem macht es wohl ein guter Mix aus beidem: den Moment genießen können, achtsam sein und auf der anderen Seite Ziele vor Augen zu haben, sich weiterentwickeln.

Geh davon aus, dass der Punkt mal wieder gekommen ist und du bist irgendwie unzufrieden mit einem Zustand in deinem Leben und du möchtest eine Veränderung. Du möchtest beispielsweise mal wieder ein paar Kilos verlieren oder du "musst endlich wieder mehr Sport machen". Du hast vermutlich schon einiges probiert, verschiedenste Fitnessprogramme á la Detlef Soost oder Crash-Diäten mit Jojo-Effekt. Die ersten beiden Wochen liefen gut aufgrund der Anfangseuphorie und irgendwann kommt der Schlendrian, Weihnachten steht vor der Tür, Du musst dich um deine Eltern kümmern, Quartalsabschluss mit viel Arbeit steht auf dem Plan und plötzlich hast du „gerade“ keine Zeit für Sport oder auf deine Ernährung zu achten. Fazit: der so sehr herbeigesehnte perfekte Zeitpunkt ist eine Illusion! Der Wunsch nach Veränderung ist häufig dann doch nicht so groß und die Komfortzone fühlt sich einfach zu komfortabel an.



Punkt 1: Wie schaffst du es also dann überhaupt jemals die Pfunde purzeln zu lassen? Die Antwort ist simpel: das weißt nur du! Frage dich selbst WARUM du abnehmen möchtest. Willst du in ein bestimmtes Kleid, an dem du so sehr hängst, wieder reinpassen?! Falls ja, WARUM möchtest du in dein Kleid passen? Vielleicht weil du dich dann schöner fühlst?! Du verstehst worauf ich hinaus will: erst wenn du ganz ehrlich zu dir selbst bist und den wahren Grund deines Handelns kennst, kannst du dich mit einer Veränderung erst identifizieren und eine Verpflichtung eingehen - also: START WITH A WHY!


Punkt 2: Du bist jetzt bereit eine Verpflichtung einzugehen? Dann mach es schriftlich! Unterzeichne einen Eigenvertrag in dem du das konkrete kurzfristige und langfristige Ziel aufschreibst und wichtig: bis wann du es erreicht haben willst.


Punkt 3: Fang klein an. Leg die Latte nicht zu hoch. Das Ziel sollte nicht zu einfach sein, aber auch nicht unrealistisch. Denke z.B. an eine Bergbesteigung der Zugspitze. Es ist frustrierend daran zu denken wie weit es nach ganz oben ist. Vielleicht hilft es dir erstmal die erste Berghütte in Angriff zu nehmen. Fühlt sich auf jeden Fall leichter an.


Punkt 4: Was wäre eine Verpflichtung ohne Konsequenz? Belohne dich also bei Zielerreichung mit etwas Besonderem. Solltest du scheitern, gibt es auch keine Belohnung. Challenge accepted – im Zweifel klappt es beim nächsten Mal! Erinnere dich daran wie du Fahrrad fahren gelernt hast: du bist, wie ich, vermutlich ständig hingefallen, und anschließend immer wieder aufgestanden oder? Die Konsequenz: irgendwann hast du es gelernt! Trau dich also wieder mehr hinzufallen!


Punkt 5: Lass deine Liebsten wissen was du erreichen möchtest. Baue also ein wenig sozialen Druck auf. Sich selbst belügen ist einfach, andere im Stich zu lassen nochmal etwas ganz anderes. Noch besser: versuche deine Ziele im Team zu erreichen!


So, das sollte für den Anfang reichen. Ein wenig Struktur und Selbstreflektion können schon viel helfen. Denk daran: wenn du es wirklich willst, findest du einen Weg – wenn nicht, findest du eine Ausrede!


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